Vor kurzem haben wir einen:
>KMU Ratgeber - Checkliste fue die Wahl des Webhosters
publiziert. Die Kosten zum Hosting einer Webseite oder eines Servers differieren dabei sehr stark und koennen ohne weiteres mehrere hundert € pro Monat ausmachen. Insofern ist es wichtig, dass man genau weiss was man braucht (sie den obigen Ratgeber). Dabei passieren jedoch immer wieder einige Denkfehler und Kunden glauben manchmal an Maerchen. Insofern lohnt sich ein umfangreicher Vergleich der Anbieter.
Hier veroeffentlicht CyTRAP Labs eine Liste zu den groessten Fehleinschaetzungen (siehe auch IT-Sicherheits-Mythen) in Sachen Webhosting und Internet-Provider.
_1. Mythos - Fuer Sfr. 70 im Monat habe ich alles was ich brauche
Administration, Security- Überwachung, Dienste-Monitoring, Backups, Standby-Server, um nur einige Beispiele zu nennen, sind in dem oben erwaehnten Preis ganz sicher nicht enthalten
_2. Mythos. 99.9% Uptime von meinem Root-Server-Provider ist garantiert, kann nichts mehr schief gehen.
Eine solche Garantie gilt ueblicherweise nur fuer Internet-Anbindung, für den Server- Betrieb ist der Kunde bei einem root- Server selbst verantwortlich. Und bei Hardware-Ausfällen gibt es für diesem Preis auch in der Regel keine Garantie.
_3. Mythos. Da ich ja Kontrolle habe ueber meinen root-Server ist alles im gruenen Bereich.
Die Kontrolle hat man immer nur zu einem gewissen Grade. Wenn es Hardware-Probleme oder bestimmte Software-Probleme gibt, ist man auf den Support des Providers angewiesen.
Tagelange Ausfaelle sind bei Billiganbietern in solchen Faellen nicht selten. Solche Unterbrechungen (z.B. an Ostern) sind jedoch nicht gut fuer die Reputation des Unternehmens als verlaesslicher Geschaeftspartner.
_5. Mythos. Da der root-Server nur von uns genuetzt wird, sind unser Daten sicher
Für einen sicheren Server ist taegliches Studium diverser Security- Mailinglisten notwendig (Minimum 2 Stunden am Tag). Es ist zu ueberpruefen, ob die jeweiligen Security- Probleme fuer die eigenen Systeme relevant sind.
Gegebenenfalls sind Updates einem einem isolierten System zu testen und koennen erst danach eingespielt werden. Hier gilt es zu beruecksichtigen das sogenannte “zero-day exploit ” manchmal die Hersteller zwingen einen Patch fruehzeitig bereitzustellen. Wie Microsoft schon einige Male demonstrierte kann jedoch einiges dabei schief gehen und der Kunde hat Probleme wenn der Patch nicht richtig funktioniert (ein Beispiel ist auch der Microsoft Patch MS06-042 .
_6. Mythos. Ich bin fuer meinen root-Server alleine zustaendig, somit sollte ich eigentlich alles im Griff haben.
Das ist vielleicht moeglich aber dann haben sie Bereistchaftsdienst das ganze Jahr, d.h. 365 Tage zu immer 24 Stunden. Wer betreut im Urlaub oder bei Krankheit den Server? Eine Vertretung ist teuer und 3-4 Betreuer sind das Minimum.
Ganz alleine geht es nicht und hier kann der Webhoster sicherlich helfen, natuerlich hat dies seinen Preis.
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